Private Feiern und Feste bis zu 100 Personen

Ab 1. Juli gilt auch für privaten Feiern in privaten wie öffentlich angemieteten Räumen, also beispielsweise in Restaurants, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern, dass sich bis maximal 100 Menschen treffen können. Die Personengrenze gilt laut Landesregierung unabhängig vom Alter oder Verwandtschaftsgrad der Gäste. Beschäftigte des Veranstaltungsortes zählen nicht zu den Teilnehmenden, Mitwirkende und Dienstleister wie DJ, Fotografen oder Bands jedoch schon. Auf privaten Veranstaltungen gilt ab dem 1. Juli keine Maskenpflicht. Diese gilt unter Umständen für Beschäftigte beim unmittelbaren Kontakt mit den Gästen.

Und auch Tanzen ist wieder erlaubt: Das Tanzverbot nach der Corona-Verordnung gelte nur für Veranstaltungen, bei denen das Tanzen wesentlicher Bestandteil ist - beispielsweise in Diskotheken oder Clubs. Das sei bei privaten Festen oder Feiern nicht der Fall, so das Land. Jedoch wird betont: "Vieles ist jetzt wieder erlaubt. Aber nicht alles, was geht, muss auch zum Äußersten ausgereizt werden", heißt es von der Landesregierung. "Wir sollten alle gemeinsam dazu beitragen, dass private Veranstaltungen wie Hochzeitsfeiern nicht die nächsten Hotspots werden."

Veranstaltungen mit 250 Personen und mehr

Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen. Voraussetzung dafür sei laut Corona-Verordnung der Landesregierung, dass den Teilnehmenden für die Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden. Die Veranstaltung müsse auch einem im Vorhinein festgelegten Programm folgen.

 

Ab dem 1. August sollen auch Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt werden. Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.